Was wir wollen

Unser Leitbild greift wesentliche Ideen und Überzeugungen unseres Namensgebers Bernhard Grzimek (*24. April 1909   … 13. März 1987) auf, der als Zoologe und Naturforscher seiner Zeit sehr bekannt ist. Wir möchten sein Engagement für die Vielfalt der Natur, die Umwelt und für die Verschiedenheit aller Lebewesen zeitgemäß in einem pädagogischen Umfeld und in übertragener Weise weiterent­wickeln und fortführen.

Bernhard Grzimek setzte sich vor allem in den 60er und 70er Jahren für das Recht von Tieren auf artgerechte Lebensräume ein. Besonders bekannt wurde Bernhard Grzimek durch seine Forschungsreisen nach Afrika, als Direktor des Frankfurter Zoos und durch den mit einem Oscar prämierten Film „Serengeti darf nicht sterben“.

Wir orientieren uns deshalb an den Grundprinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem Globalen Lernen.

Seit mehreren Jahren bewerben wir uns mit unseren Ideen und Projekten erfolgreich um den Preis der „Berliner Klimaschulen“. In Unterricht und Erziehung, in unseren Projektwochen zum Arten- und Umweltschutz, durch unsere pädagogischen Angebote zu einer kindgerechten Auseinandersetzung mit dem Klimawandel und durch unsere Kooperationen mit außerschulischen Partnern wollen wir bei den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern ein Natur- und Umweltverständnis und Empathie fördern. In gleicher Weise möchten wir ihnen Lern- und Lebensräume bieten, in denen sie ihren Fähigkeiten und ihrer Neugierde am Erkunden der Welt in einem sozialen Miteinander nachgehen können und Respekt für das, was sie umgibt, entwickeln und festigen können.

Freude am Lernen und Entdecken zu wecken und alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten und Begabungen zu fördern und zu fordern, stellen die Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit dar. Wir verstehen Vielfalt und Heterogenität als hohen Wert. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler mit einer elementaren gesellschaftsfähigen, im doppelten Wortsinn nachhal­tigen Handlungs­kompetenz auszustatten und ihnen aufbaufähige Bildungs­chancen zu eröffnen.

Die Fähigkeit Chancen zu erkennen und zu nutzen, stetige Diagnostik und zielgerechte, individuelle Förderung sind dafür entscheidend. Unsere Arbeit vereinigt deshalb multiprofessionelle Grundsätze und ebensolches Handeln.

Selbstständigkeit, Verantwortung und handlungsorientiertes Lernen stehen bei uns im Vordergrund. Altersgemäße Anschauung und moderne lerntheoretische Grundlagen sind Basis unserer Pädagogik. Durch gegenseitiges und gemeinsames Lernen in Doppeljahrgangsstufen wollen wir das kognitive Lernen erweitern und sozialen, respektvollen Umgang ausbauen.

Wir begegnen einander mit Respekt, Toleranz und Achtung vor dem Anderssein. Dies findet demokratischen Niederschlag in den gemeinsam abgestimmten und transparenten Konzepten, in den Möglichkeiten der Schülerpartizipation (Schülerparlament) sowie verschiedenen Formen der gemeinsamen oder individuellen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern.